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Start · Die Rede zum Firmenjubiläum

Die Rede zum Firmenjubiläum

Beim Betriebsjubiläum sitzt oft ein Publikum im Saal, das sich den Termin nicht ausgesucht hat – liegt die Feier in der Arbeitszeit, ist es die halbe Belegschaft. Fünf Minuten sind hier rund 625 Wörter, gerechnet mit 125 Wörtern je Minute. Die Frage ist nicht, wie Sie die Jahre des Hauses unterbringen, sondern wann der Saal aufhört, auf die Uhr zu sehen.

Das Ergebnis erscheint hier.

So geht es

  1. Anlass mit der Zahl eintragenFirmen- oder Vereinsjubiläum mit der Zahl, dazu das Datum. Der Anlass ist eine Pflichtfrage und prägt den Einstieg der Rede.
  2. Rolle und Publikum eintragenGeschäftsführung, Vorstand oder Teamleitung: Aus der Rolle ergibt sich die Nähe und aus der Nähe der Ton. Der Katalog fragt außerdem, wo Sie feiern und wer ungefähr dabei ist.
  3. Länge prüfen, bevor Sie sprechenDer Rechner auf dieser Seite zählt Ihren Text und hält ihn gegen das Wortbudget: Bei fünf Minuten sind rund 625 Wörter das Ziel, zugelassen sind 563 bis 688 Wörter. Der Text wird gezählt und nicht gespeichert.
  4. Sprechfassung abrufenDie Sprechfassung setzt die Marken [Pause], [kurze Pause] und [Blick heben]. Der Spickzettel fasst jeden Abschnitt in höchstens vier Stichpunkten mit je höchstens 60 Zeichen und trägt auch am Rednerpult.

Ein Saal, der nicht freiwillig zuhört

Bei einer Hochzeit sind die Gäste gekommen, weil sie kommen wollten; liegt das Betriebsjubiläum in der Arbeitszeit, stehen sie im Saal, weil der Termin im Kalender stand. Das ändert den Einstieg: Ein Dank an die Anwesenden dafür, dass sie da sind, klingt vor der eigenen Belegschaft hohl. Sagen Sie in den ersten Sätzen, worum es geht und warum dieser Tag gezählt wird. Das Gerüst gibt dem Einstieg bei fünf Minuten eines der kleinsten Wortziele – die Aufmerksamkeit wird weiter hinten verdient.

Verdient wird sie in der Anekdote. Sie trägt in allen drei Gerüsten das größte Wortziel, und beim Firmenjubiläum gehört ihr deshalb die meiste Vorbereitungszeit. Der Katalog fragt sie mit Ort, Beteiligten und Ausgang ab, in drei bis fünf Sätzen. Gemeint ist eine Geschichte mit Namen, nicht der Rückblick auf ein Geschäftsjahr.

Die Sprechfassung ist für diesen Raum gesetzt und nicht für das stille Lesen. [Pause] steht für zwei Atemzüge mit Blick in den Saal, [kurze Pause] für einen Atemzug, [Blick heben] heißt: vom Blatt aufsehen. In einer Halle mit Mikrofon ist die Pause das Mittel, mit dem ein Satz überhaupt ankommt.

Zahlen kürzen, Menschen nennen

Der Katalog fragt, was beruflich oder ehrenamtlich geleistet wurde, und sagt dazu: Zahlen und Jahre machen es greifbar. Gemeint ist die eine Zahl, die etwas erzählt – die Stückzahl der ersten Serie, die Zahl der Standorte damals und heute. Eine Reihe von Kennzahlen macht die Rede nur lang; vorgelesen behält sie ohnehin niemand. Das ist die Versuchung dieses Anlasses, weil die Zahlen im Haus schon fertig herumliegen.

An deren Stelle hält das Gerüst einen eigenen Abschnitt frei: bei fünf Minuten „was wir schätzen“, bei drei und zehn Minuten „wer gefeiert wird“. Der Katalog fragt dafür nach drei Eigenschaften – konkret statt allgemein – und nach den liebenswerten Eigenheiten; was Kolleginnen, Nachbarn oder der Verein sagen würden, trägt bei zehn Minuten den eigenen Abschnitt „was andere sagen“ und sonst den Glückwunsch. Nennen Sie hier Namen und nicht Abteilungen: Ein Name spricht eine Person an, eine Abteilung niemanden.

Ein Betrag im Text ist ein eigener Fall. RedenHilfe markiert Geldangaben in Festreden, weil sie aus einer Leistung eine Preisangabe machen. Bei einem Jubiläum trifft das den Satz über die Investition genauso wie den über das Geschenk: Erzählen Sie, was dahintersteckt, nicht, was es gekostet hat.

Wenn die Geschäftsführung spricht und wenn die Teamleitung spricht

Die Rolle steht als Pflichtfrage im Katalog, und sie ändert mehr als die Anrede. Die Geschäftsführung dankt im Namen des Hauses und darf den Bogen über die Jahre schlagen; die Teamleitung erzählt den Alltag, den nur die Abteilung kennt. Beides zugleich wirkt unecht, und der Saal merkt es an der Stelle, an der der Ton kippt.

Wer im Saal sitzt, ist die zweite Frage mit Folgen. Bei Firmenjubiläen sind oft Kundschaft, Presse und Familien dabei, und dann ist der Witz aus der Frühschicht ein Satz, den die Hälfte nicht versteht. Der Humor-Grad ist eine Pflichtfrage und reicht von „ernst und herzlich“ bis „darf gelacht werden“. Die Antwort geht als Anweisung in den Feinschliff und taucht in keinem Satz der Rede auf; ohne eingeschalteten Feinschliff wirkt sie nicht.

Die Tabuliste ist die andere Pflichtfrage: alte Konflikte, Gehälter, Gesundheitliches, der Grund, aus dem jemand das Haus verlassen hat. Die Angabe geht nicht in den Text ein, sondern wird gegen die fertige Fassung gehalten: Taucht eines Ihrer Stichworte darin auf, meldet RedenHilfe einen Verdacht und ändert nichts von selbst. Unabhängig davon prüft die Marke bei einem Jubiläum 11 Wendungen, sechs davon Superlative, die für jeden Anlass gelten: „einzigartig“, „unvergesslich“, „großartig“, „wundervoll“, „Ausnahmemensch“ und „der beste Mensch“. Sie behaupten etwas, statt es zu zeigen; bei einer Festrede ist der Treffer ein Vorschlag und keine Sperre.

Häufige Fragen

Wie lang soll die Rede zum Firmenjubiläum sein?

Fünf Minuten sind rund 625 Wörter bei 125 Wörtern je Minute, zugelassen sind 563 bis 688 Wörter. Drei Minuten sind rund 375 Wörter und reichen, wenn mehrere sprechen. Zehn Minuten sind rund 1.250 Wörter und tragen nur, wenn wirklich Stoff da ist.

Wie prüfe ich, ob mein Text in die Zeit passt?

Fügen Sie ihn oben in den Rechner ein. Er zählt die Wörter, rechnet mit dem Sprechtempo des Anlasses und sagt, ob Sie über oder unter dem Budget liegen; gespeichert wird der Text nicht. Wie schnell Sie am Pult wirklich sprechen, weiß RedenHilfe nicht – dafür bleibt der Probelauf laut.

Gehören Umsatzzahlen in die Rede?

Eine Zahl, die etwas erzählt, ja. Der Katalog fragt nach dem, was geleistet wurde, und Zahlen machen das greifbar; eine Reihe von Kennzahlen macht es nur lang. Beträge in Euro markiert RedenHilfe in Festreden, weil aus einer Leistung sonst eine Preisangabe wird.

Wir haben mehrere Redner. Wie teilen wir auf?

RedenHilfe kennt nur Ihre Rede und schlägt keine Reihenfolge vor; den Ablauf des Tages kennt es nicht. Klären Sie vorher, wer welche Begebenheit erzählt: Zwei Reden über dieselbe Geschichte sind eine zu viel. Was Sie danach aussparen wollen, tragen Sie als Stichwort in die Tabuliste ein: Steht es in der fertigen Fassung, meldet RedenHilfe einen Verdacht. Gestrichen wird nichts von selbst, und eine Umschreibung findet der Abgleich nicht.

Ist der Entwurf maschinell erzeugt?

Ja, und RedenHilfe weist freiwillig darauf hin. Der Entwurf entsteht regelbasiert aus Ihren Antworten entlang des Gerüsts. Erst wenn Sie den Feinschliff einschalten, überarbeitet zusätzlich ein Sprachmodell die Formulierungen; ohne ihn verlässt Ihr Text unsere Server nicht.

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Ohne Feinschliff verlässt Ihr Text unsere Server nicht · Maschinelle Erzeugung freiwillig gekennzeichnet · Server in Deutschland

RedenHilfe ist ein Text-Baukasten zur eigenständigen Erstellung persönlicher Reden. Wir erbringen keine Rechtsdienstleistung im Sinne des § 2 RDG und keine Steuer- oder Bestattungsberatung; eine rechtliche Prüfung Ihres Einzelfalls findet nicht statt. Der Entwurf entsteht aus Ihren eigenen Angaben entlang eines festen Redegerüsts; welche Zahlen und welche Namen aus dem Haus in der Rede stehen, entscheiden Sie.