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Worte am Grab: die kurze Form

Am offenen Grab sind drei Minuten lang. RedenHilfe rechnet dafür mit rund 330 Wörtern und stellt das Gerüst auf vier Abschnitte statt auf zehn: Anrede, wer dieser Mensch war, ein Bild, Abschied.

Ihr Wortbudget und die Abschnitte erscheinen hier.

So geht es

  1. Redezeit auf drei Minuten stellenDas Gerüst wechselt mit: vier Abschnitte und ein Wortbudget von rund 330 Wörtern, zugelassen sind 297 bis 363 Wörter.
  2. Interview führenEs sind dieselben 28 Fragen wie für die Rede in der Halle, davon acht Pflichtfragen. Für die kurze Form zählen vor allem die drei Eigenschaften und die eine Begebenheit.
  3. Entwurf und Sprechfassung abrufenDer Entwurf hält das Wortziel je Abschnitt ein. Die Sprechfassung setzt die Pausenmarken, der Spickzettel fasst jeden Abschnitt in höchstens vier Stichpunkten.

Drei Minuten sind eine eigene Textsorte

Bei 110 Wörtern je Minute sind drei Minuten rund 330 Wörter, und RedenHilfe lässt eine Bandbreite von 297 bis 363 Wörtern zu. Das klingt nach wenig und ist es auch: Für einen Lebenslauf reicht es nicht, für ein Bild und einen Abschied reicht es gut.

Das Gerüst zieht deshalb zusammen. Statt Lebensweg, Beruf, schwere Zeiten und Trost bleiben vier Abschnitte: die Anrede mit dem Namen, drei Eigenschaften mit Belegen, genau eine Begebenheit und der Abschied. Die Begebenheit trägt dabei das größte Wortziel; sie ist der Grund, warum jemand zuhört.

Draußen sprechen

Am Grab gibt es selten ein Mikrofon, dafür Wind, Verkehr und Menschen, die weiter hinten stehen. Ein fester Bogen ist besser als ein loses Blatt, und die Schrift darf größer sein, als Sie sie am Schreibtisch brauchen.

Die Pausenmarkierungen tragen hier mehr als drinnen: [Pause] gibt den Umstehenden Zeit, [Blick heben] holt die zurück, die nicht direkt vor Ihnen stehen. Der Spickzettel mit höchstens vier Stichpunkten je Abschnitt passt in eine Hand, die noch etwas anderes hält.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die Grabrede von der Trauerrede?

Vor allem in der Länge. Es ist dasselbe Interview und dasselbe Regelwerk; die Grabrede ist die Fassung für drei Minuten, die Rede in der Halle meist die für fünf oder zehn Minuten.

Wer spricht üblicherweise am Grab?

Das ist nicht geregelt. In der Praxis sprechen Angehörige, eine Trauerrednerin, ein Geistlicher oder jemand aus dem Verein. RedenHilfe vermittelt niemanden: Die Marke schreibt Ihre Rede, sie hält sie nicht.

Kann ich beide Reden aus einem Interview bauen?

Ja. Die Redezeit hängt an der Rede und lässt sich umstellen; das Gerüst wechselt mit und verteilt das Wortbudget neu. Die Antworten brauchen Sie nur einmal.

Zählt RedenHilfe bis zur Beisetzung herunter?

Bis zu dem Termin, den Sie eintragen, und nur bis dahin. Eine Bestattungsfrist berechnet RedenHilfe nicht: Sie ist Landesrecht und in jedem Bundesland anders geregelt.

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Grabrede vorbereiten

Ohne Feinschliff verlässt Ihr Text unsere Server nicht · Maschinelle Erzeugung freiwillig gekennzeichnet · Server in Deutschland

RedenHilfe ist ein Text-Baukasten zur eigenständigen Erstellung persönlicher Reden. Wir erbringen keine Rechtsdienstleistung im Sinne des § 2 RDG und keine Steuer- oder Bestattungsberatung; eine rechtliche Prüfung Ihres Einzelfalls findet nicht statt. Bestattungsfristen ergeben sich aus dem Recht des jeweiligen Bundeslandes; RedenHilfe berechnet sie nicht, sondern zählt nur bis zu dem Termin herunter, den Sie eintragen.